Einige Jahre lang war die EH55-Förderung in der Versenkung verschwunden, jetzt ist sie zurück: Die Bundesregierung will die Neubauförderung für den Effizienzhaus-Standard 55 (EH55) wiederbeleben und dafür ab Mitte Dezember 2025 800 Millionen Euro bereitstellen. Hinter dieser Entscheidung steckt eine einfache Logik: Der Wohnungsbau soll angekurbelt werden, um der Wohnungsknappheit in Deutschland entgegenzuwirken. Die DWG eG begrüßt diese Wende und stellt die Eckpunkte der wiederaufgelegten Förderung vor.
Kategorie: Aktuelles
Das Genossenschaftsgesetz (GenG) stellt die juristische Grundlage für die Tätigkeit von Genossenschaften in Deutschland dar. Um die Arbeit dieser wichtigen gesellschaftlichen Akteure zu unterstützen, hat der Gesetzgeber Ende Juni einen Entwurf für ein „Gesetz zur Stärkung der genossenschaftlichen Rechtsform“ vorgelegt, zu dem die DWG eG bereits in zwei Beiträgen Stellung genommen hat.
Im Anschluss an die Veröffentlichung der geplanten Änderungen am GenG haben sich auch zahlreiche andere betroffene Verbände, Vereine und Genossenschaften zu den Anpassungsvorschlägen geäußert. Deren Einschätzungen möchte die DWG eG an dieser Stelle einmal in zusammengefasster Form vorstellen.
An der Rüdesheimer Straße in Bad Kreuznach entsteht auf dem Areal eines früheren Fliesenfachhandels ein neues Kapitel städtischen Wohnens: Die DWG eG hat für diesen Standort ja ein Neubauvorhaben für ein Wohnhaus mit drei Vollgeschossen, integrierter Tiefgarage und einer Wohnfläche von ca. 3.000 Quadratmetern entwickelt. Mit den dort entstehenden 53 Wohnungen will die Genossenschaft aus Großwallstadt dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum entgegenwirken, der auch in dieser Region deutlich spürbar ist. Mit der Kombination aus Flächennachnutzung und zeitgemäßer Architektur leistet die DWG eG einen wichtigen Beitrag zur Entspannung des lokalen Wohnungsmarkts und setzt zugleich ein Zeichen für funktionales, zukunftsorientiertes Wohnen.
Regelmäßige Leser dieses Blogs durften bereits die Vorgeschichte dieses Vorhabens verfolgen, die bekanntermaßen über einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan führte. Nach den guten Erfahrungen mit dem Prozess und dem erfolgreichen Abschluss dieses Verfahrens kann das Projekt nunmehr in seine nächste Entwicklungsphase übergehen. Wie diese aussieht, ist Thema dieses Blogbeitrags.
Wer in Deutschland schon einmal eine neue Bleibe suchen musste, hat vor allem in Großstädten wahrscheinlich schon die persönliche Erfahrung machen dürfen, dass Wohnungen ein äußerst knappes Gut sind. Eine im Auftrag des Verbändebündnisses „Soziales Wohnen“ angefertigte Studie bezifferte Anfang Februar dieses Jahres die Zahl der bundesweit fehlenden Wohnungen auf rund 550.000. Insbesondere bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware – doch um das massive Defizit auszugleichen, wird derzeit viel zu wenig gebaut. Die Bautätigkeit anzukurbeln und mehr Wohnungen zu schaffen ist also eines der zentralen Ziele der deutschen Wohnungspolitik.
Ein aktueller Gesetzesentwurf soll genau dies leisten: Mit einem Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung will die Bundesregierung dem Fehlen bezahlbarer Wohnungen insbesondere in zahlreichen urbanen Räumen entgegenwirken. Die DWG eG stellt die wichtigsten Punkte des Referentenentwurfs vor, der am 18. Juni vom Bundeskabinett beschlossen wurde und noch im Herbst dieses Jahres in Kraft treten soll.
In ihrem jüngsten Blogbeitrag hatte die DWG eG über den erneuten Versuch der Bundesregierung berichtet, ein „Gesetz zur Stärkung der genossenschaftlichen Rechtsform“ auf den Weg durch den parlamentarischen Gesetzgebungsprozess zu bringen. Wie in diesem dargelegt, begrüßt die Genossenschaft die Zielrichtung dieses Gesetzesvorhabens und befürwortet die vorgesehenen Änderungen in ihrer Gesamtheit. In einem Punkt hat man in Großwallstadt jedoch Vorbehalte. Worauf sich diese beziehen und auf welchen Erfahrungen aus der Praxis sie basieren, soll im Folgenden näher dargelegt werden.
Genossenschaften stellen ein bewährtes Modell gemeinschaftlicher Selbstorganisation dar. Sie funktionieren nach dem Prinzip des genossenschaftlichen Miteinanders: Menschen mit gemeinsamen Anliegen bündeln ihre Kräfte, um Ziele zu erreichen, die im Alleingang nicht oder nur schwer realisierbar sind. Dabei steht nicht der Profit, sondern das Wohl der Mitglieder im Vordergrund.
Besonders im Bereich des Wohnens zeigen sich die Vorteile dieses Modells deutlich: Wohnungsbaugenossenschaften wie die DWG eG setzen sich dafür ein, ihren Mitgliedern dauerhaft sicheren und bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. In Zeiten zunehmender Wohnungsnot und steigender Mietpreise sind derartige genossenschaftliche Strukturen ein wichtiger Gegenentwurf zum rein gewinnorientierten Wohnungsmarkt. Und von der Tätigkeit von Genossenschaften wie der DWG eG profitieren nicht nur die Mitglieder selbst, sondern die gesamte Gesellschaft. Denn das Wohnraumangebot von Wohnungsbaugenossenschaften leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des Wohnungsmarktes.
Den hohen Stellenwert genossenschaftlicher Leistungen hat auch die Regierung erkannt. Was die Politik tun möchte, um Genossenschaften ihre Arbeit zu erleichtern, wollen wir in dieser Woche einmal näher vorstellen.
DWG eG hat Lagebericht veröffentlicht
Die DWG eG hatte ja kürzlich zur wichtigsten Veranstaltung des Jahres, der Generalversammlung, geladen. Im Mittelpunkt stand wie jedes Jahr der umfassende Bericht des Vorstands. Dieser spielt eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, die Geschäftsentwicklung und die aktuelle Situation der Genossenschaft gegenüber den Mitgliedern offen und nachvollziehbar darzustellen. Der Bericht bot einen Einblick in die Aktivitäten des vergangenen Jahres und die wirtschaftliche Lage der Genossenschaft aus Großwallstadt. Darüber hinaus informierte der Vorstand auch über künftige Vorhaben und Strategien. All diese Informationen werden jedes Jahr im sogenannten Lagebericht gebündelt. Wie im Blogbeitrag über die Versammlung versprochen, soll dieser Lagebericht in dieser Woche etwas eingehender präsentiert werden.
Vor einigen Wochen wurde auf diesem Blog über die Einladung der DWG eG zur diesjährigen Generalversammlung berichtet. Dieser Ankündigung sind mittlerweile Taten gefolgt: Das Highlight des Genossenschaftsjahres hat am 25. Juni in Großwallstadt stattgefunden. Über die Erfahrungen und Ergebnisse der Versammlung möchte die Wohnungsbaugenossenschaft im folgenden Blogbeitrag informieren.
Jedes Jahr am ersten Samstag im Juli wird weltweit der Internationale Tag der Genossenschaften begangen. Dieser dient als Anlass, das gesellschaftliche Engagement und die positiven Auswirkungen genossenschaftlicher Organisationen sichtbar zu machen. Weltweit sind rund eine Milliarde Menschen Mitglied in einer Genossenschaft, über 280 Millionen finden in diesen Kooperativen einen Arbeitsplatz. Diese Zahlen sprechen für sich – und zeigen, wie bedeutend die Genossenschaftsidee auch heute noch ist. Besonders im Bereich des Wohnens bietet sie konkrete, alltagsnahe Vorteile. Die DWG eG nutzt diesen besonderen Tag, um daran zu erinnern, warum sich die Mitgliedschaft in einer Genossenschaft für viele Menschen lohnt.
Das genossenschaftliche Jahr hat einen klaren Höhepunkt: die Generalversammlung. Diese stellt das höchste Organ jeder Genossenschaft dar und hat eine wichtige Funktion bei der Willensbildung und Entscheidungsfindung. Auch in diesem Jahr lädt die DWG eG ihre Mitglieder herzlich zu diesem zentralen Ereignis im genossenschaftlichen Kalender ein. Die Generalversammlung ist weit mehr als nur eine formale Pflichtveranstaltung: Sie bietet den Mitgliedern die Gelegenheit, ihr Mitspracherecht wahrzunehmen und damit die Zukunft ihrer Genossenschaft aktiv mitzugestalten.