Die Wohnungspolitik, vor allem die Versorgung der Menschen mit bezahlbarem Wohnraum, gehört zu den zentralen Herausforderungen der aktuellen Regierung. Neben Maßnahmen zur Ankurbelung des Wohnungsbaus wie beispielsweise dem Bau-Turbo oder Förderprogrammen zur Reaktivierung ins Stocken geratener Bauvorhaben setzt die Politik derzeit auch auf gleich mehrere Änderungen am bestehenden Mietrecht. Als Wohnungsbaugenossenschaft, die primär Wohnungen für die Vermietung im Bestand hält und erstellt, hat die DWG eG selbstverständlich großes Interesse an diesen politischen Plänen. Deshalb möchte die Genossenschaft aus Großwallstadt für ihre Mieter und andere Interessierte in dieser Woche zunächst einmal die zentralen Punkte des Gesetzesentwurfs darlegen, bevor sie in der nächsten Woche wichtige Kritikpunkte vorstellt.
Schlagwort: Wohnungsbaugenossenschaft
Der Bedarf an bezahlbarem und zugleich zukunftsfähigem Wohnraum ist in Deutschland seit Jahren ausgesprochen hoch. In vielen Städten und Regionen fehlen Wohnungen, während die zuletzt deutlich gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten zahlreiche Projekte ausbremsen. Umso wichtiger sind zielführende Förderinstrumente, die neuen Wohnraum realisierbar machen und gleichzeitig moderne Effizienzstandards unterstützen. Attraktive Förderkonditionen können ein entscheidender Hebel sein, um geplante Wohnbauprojekte schneller umzusetzen und dringend benötigte Kapazitäten auf den Markt zu bringen. Genau hier setzt eine Verbesserung an, die jetzt bei der Förderung von Effizienzhäusern 55 Plus in Kraft getreten ist. Die DWG eG stellt das ursprüngliche Programm und die Änderungen vor.
Seit dem 01.01.2023 gilt in Deutschland das CO₂-Kostenaufteilungsgesetz (CO2KostAufG). Und es bringt eine wichtige Änderung für Mieter und Vermieter mit sich. Erstmals werden die CO₂-Kosten beim Heizen nicht mehr automatisch vollständig auf die Mietparteien umgelegt, sondern abhängig von der energetischen Qualität des Gebäudes zwischen beiden Seiten aufgeteilt.
Doch was genau regelt das Gesetz? Wer zahlt künftig welchen Anteil? Und wie wird das berechnet?
Als DWG eG verstehen wir es als unseren Auftrag, über aktuelle Entwicklungen rund um Immobilien und bezahlbares Wohnen transparent und verständlich zu informieren. Im Folgenden erläutern wir die gesetzlichen Hintergründe sowie die praktische Umsetzung der neuen Regelung.
Wie in jedem Jahr nutzt die DWG eG die Zeit des Jahreswechsels für einen Rückblick auf die zurückliegenden zwölf Monate. Auch in diesem Jahr besteht diese Rückschau aus zwei Teilen. Nachdem in der vergangenen Woche bereits die wichtigsten Aktivitäten im Objektbestand vorgestellt wurden, ist der nunmehr folgende zweite Beitrag der betriebswirtschaftlichen Entwicklung der Wohnungsbaugenossenschaft gewidmet. Und in Großwallstadt ist man stolz auf das trotz oft widriger Bedingungen Erreichte.
Es ist geschafft: Mit 2025 liegt ein bewegtes und ereignisreiches Jahr hinter uns allen. Nachdem der Festtagstrubel und die Neujahrsfeierlichkeiten verklungen sind, tritt oft ein wenig Ruhe ein. Eine ideale Zeit, um auf das jüngst abgeschlossene Geschäftsjahr zurückzuschauen und sich die Erfolge, aber auch die Herausforderungen der vergangenen Monate in Erinnerung zu rufen. Genau dies tut die DWG eG jedes Jahr im Zuge einer zweiteiligen Rückschau, die den Erfahrungen des vorangegangenen Jahres gewidmet ist. Wie immer geht es im ersten Teil um die Objekte und Bauvorhaben der letzten zwölf Monate, während der zweite Beitrag die wirtschaftliche Entwicklung der Genossenschaft aus Großwallstadt in den Fokus rückt. In dieser Woche steht also der Immobilienbestand der Wohnungsbaugenossenschaft auf dem Themenplan.
Dass die Mieten in Deutschland seit geraumer Zeit steigen und bezahlbare Wohnungen mittlerweile insbesondere in größeren Städten echten Seltenheitswert haben, ist den meisten von uns bekannt und wurde auf diesem Blog der DWG eG auch bereits häufig thematisiert. Doch wie stark sich diese Verteuerung tatsächlich auf das aktuelle Mietniveau ausgewirkt hat, ist so manchem nicht wirklich bewusst. Um das volle Ausmaß des Preisauftriebs bei Mietwohnungen aufzuzeigen, hat sich die Genossenschaft aus Großwallstadt kürzlich einmal etwas näher mit den Kosten für Mietwohnungen in Deutschland beschäftigt. Die Erfahrungen aus dieser internen Erhebung lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Wenngleich sich bei Bestandsmietverträgen oftmals noch bezahlbare Preise finden lassen, ist bei der Neuvermietung ein enormer Preisanstieg zu beobachten.
Einige Jahre lang war die EH55-Förderung in der Versenkung verschwunden, jetzt ist sie zurück: Die Bundesregierung will die Neubauförderung für den Effizienzhaus-Standard 55 (EH55) wiederbeleben und dafür ab Mitte Dezember 2025 800 Millionen Euro bereitstellen. Hinter dieser Entscheidung steckt eine einfache Logik: Der Wohnungsbau soll angekurbelt werden, um der Wohnungsknappheit in Deutschland entgegenzuwirken. Die DWG eG begrüßt diese Wende und stellt die Eckpunkte der wiederaufgelegten Förderung vor.
Das Genossenschaftsgesetz (GenG) stellt die juristische Grundlage für die Tätigkeit von Genossenschaften in Deutschland dar. Um die Arbeit dieser wichtigen gesellschaftlichen Akteure zu unterstützen, hat der Gesetzgeber Ende Juni einen Entwurf für ein „Gesetz zur Stärkung der genossenschaftlichen Rechtsform“ vorgelegt, zu dem die DWG eG bereits in zwei Beiträgen Stellung genommen hat.
Im Anschluss an die Veröffentlichung der geplanten Änderungen am GenG haben sich auch zahlreiche andere betroffene Verbände, Vereine und Genossenschaften zu den Anpassungsvorschlägen geäußert. Deren Einschätzungen möchte die DWG eG an dieser Stelle einmal in zusammengefasster Form vorstellen.
In den letzten beiden Blogbeiträgen hat sich die DWG eG ja ihrer eigenen Geschichte gewidmet. Zunächst berichtete die Genossenschaft aus Großwallstadt über die Erfahrungen aus den Jahren 2010–2015, anschließend ging es um die Zeit von 2016–2020. In dieser Woche und zum „krönenden“ Abschluss folgt die jüngste Unternehmensgeschichte, nämlich die Jahre von 2021 bis 2025. Ein Zeitraum, der von enormer Komplexität geprägt war.
In der vergangenen Woche hat die DWG eG ja den Startschuss für eine dreiteilige Blogreihe zu ihrer Firmenhistorie gegeben. Den Anfang machte ein Rückblick auf die Jahre 2010 bis 2015, in denen die Genossenschaft unter anderem erste Erfahrungen mit der Entwicklung eines Großprojekts machen konnte. Heute geht es weiter mit dem Zeitraum von 2016 bis 2020, während dem sich in Großwallstadt ebenfalls viel Spannendes getan hat.